Gehen alle Frugalisten frühzeitig in Rente?

Das erste Mal habe ich bei Oliver von dem Wort «Frugalisten» gelesen. Auf seinem Blog beschreibt er seine Art des frugalen Lebens. Der Fokus liegt definitiv auf finanzieller Freiheit und frühzeitiger Rente. Hört aber nicht da auf.

Frugalismus beschreibt auf jeden Fall einen Lebensstil. Aber wie so oft, gibt es keine harte Linie, wann bist Du ein Frugalist? Wann nicht mehr? Ich glaube, da ist es beim Veganismus schon wieder einfacher, doch auch da gibt es oft Diskussionen, was nun Veganismus ist und was nicht.

Die frühzeitige Rente klingt verlockend. Nichts mehr tun, zurücklehnen, das Leben geniessen. Was viele übersehen ist, dass Du selbst in der Rente eine Beschäftigung brauchst. Ein paar Wochen «nichts tun» kann funktionieren, irgendwann wird aber auch das langweilig.

Mein Ansatz ist da eher der, dass ich die Beschäftigung finde, die ich ein ganzes Leben lang ausüben kann. Scheiss auf das Rentenalter. Ich bin noch nicht da wo ich sein will, ich weiss noch nicht was ich tun möchte. Aber ich bin auf dem Weg.

Die Frage im Titel dieses Artikels würde ich mit «nein» beantworten.

Frühzeitig in Rente zu gehen ist eine Möglichkeit, den Frugalismus zu leben. Eine andere Möglichkeit wäre es, ein Leben lang einen Teilzeitjob zu haben, das Nötigste verdienen und die gewonnene Freizeit frei gestalten. Mein Ansatz: Ein Leben lang tun, was einem Spass macht, nenne es von mir aus «Deine Bestimmung finden».

Im Kern bedeutet Frugalismus einfach, bescheiden und mit Mässigung zu leben. Wie Du das dann im Alltag umsetzt, darfst Du frei bestimmen.

PS: Würdest Du Dich selbst als Frugalist bezeichnen?

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